Was macht ein Passwort stark?
- Lang: mindestens 12–16 Zeichen. Länge bringt mehr als Komplexität.
- Zufällig: eine Mischung aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Symbolen; kein Name, kein Geburtsjahr, kein „qwerty“ und kein Wörterbuchwort.
- Einzigartig: für jedes Konto ein eigenes Passwort. Ein Datenleck bei einer Website gefährdet auch andere Konten, bei denen Sie dasselbe Passwort verwenden.
Wie bewahrt man Passwörter auf?
Merken Sie sich keine generierten Passwörter; verwenden Sie einen Passwortmanager (Bitwarden, 1Password oder den integrierten Manager Ihres Browsers) und halten Sie das Hauptpasswort stark. Aktivieren Sie die Zwei-Schritte-Verifizierung bei jedem möglichen Konto; sie wird neben dem Passwort hinzugefügt, nicht anstelle davon.
Passwörter werden auf Ihrem Gerät im kryptografischen Zufallszahlengenerator Ihres Browsers generiert; sie werden nicht an den Server gesendet und nicht gespeichert.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die ideale Passwortlänge?
Für alltägliche Konten werden mindestens 12 Zeichen empfohlen, für wichtige Konten wie Online-Banking und E-Mail 16 Zeichen oder mehr.
Wie oft sollte ich mein Passwort ändern?
Die aktuelle NIST-Empfehlung verlangt keinen regelmäßigen Wechsel, wenn das Passwort stark ist und kein Verdacht auf ein Datenleck besteht. Ändern Sie es sofort, wenn ein Datenleck bekannt wird oder Sie einen Verdacht haben.
Darf das Passwort einfach sein, wenn die Zwei-Schritte-Verifizierung aktiviert ist ist?
Nein. Die Zwei-Schritte-Verifizierung ist eine zusätzliche Schutzschicht; das Passwort sollte trotzdem stark sein.